Antihomotoxische Therapie

Die antihomotoxische Therapie ist ein ergänzendes Behandlungsverfahren, das in der Tierheilkunde seit Jahrzehnten eingesetzt wird. Sie basiert auf der von Dr. Hans-Heinrich Reckeweg (1905–1985) entwickelten Homotoxikologie und versteht sich als Erweiterung der Homöopathie.

Was ist die antihomotoxische Therapie?

Die Homotoxikologie geht von der Annahme aus, dass Krankheiten als Abwehrvorgänge des Körpers gegen belastende Substanzen – sogenannte Homotoxine – zu verstehen sind. Dabei kann es sich um Stoffe handeln, die von außen aufgenommen werden, oder um Stoffwechselprodukte, die der Körper selbst bildet.

Ziel der antihomotoxischen Therapie ist es, die Eigenregulation des Organismus anzuregen und den Körper bei seinen natürlichen Ausscheidungs- und Entgiftungsprozessen zu unterstützen. Dazu werden homöopathische Kombinationspräparate (Komplexmittel) eingesetzt, die – anders als in der klassischen Homöopathie – mehrere Wirkstoffe in einem Präparat vereinen und indikationsbezogen ausgewählt werden können.

Wann setze ich die antihomotoxische Therapie ein?

In meiner Praxis setze ich die antihomotoxische Therapie als ergänzende Maßnahme ein – häufig in Kombination mit anderen Naturheilverfahren. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Akute und chronische Entzündungsprozesse – als begleitende Unterstützung
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates – etwa bei degenerativen Gelenkveränderungen
  • Stoffwechselbelastungen – wenn der Organismus Unterstützung bei der Ausscheidung benötigt
  • Begleitend zur Rehabilitation – nach Erkrankungen oder operativen Eingriffen
  • Zur Unterstützung des Immunsystems – bei wiederkehrenden Infekten oder allgemeiner Abwehrschwäche

Für welche Tiere ist die Therapie geeignet?

Die antihomotoxischen Präparate sind für alle Tierarten geeignet und in der Regel gut verträglich. In meiner Praxis setze ich sie bei Hunden, Katzen, Pferden und bei Bedarf auch bei anderen Tierarten ein.

Ein Vorteil der Therapie: Da die Präparate aus homöopathisch aufbereiteten Inhaltsstoffen bestehen, sind sie in der Anwendung sehr schonend. Das macht sie auch für empfindliche oder ältere Tiere geeignet.

Da ich klassisch homöopathisch arbeite, kommt diese Therapieform nur ganz selten zum Einsatz. Gute Erfahrung habe ich gemacht bei der Behandlung von Nierenproblemen.

Sie möchten wissen, ob die antihomotoxische Therapie für Ihr Tier in Frage kommt? Ich berate Sie gerne.