Pferdeosteopathie (bmg) – Ihr Pferd in guten Händen

Ihr Pferd bewegt sich nicht mehr so frei wie früher? Es zeigt Widersetzlichkeiten unter dem Sattel, läuft nicht mehr taktrein oder reagiert empfindlich auf Berührung im Rückenbereich? Häufig stecken Funktionsstörungen des Bewegungsapparates hinter solchen Veränderungen – und genau hier setzt die Pferdeosteopathie an.

Als geprüfte Pferdeosteopathin (bmg) untersuche und behandle ich Ihr Pferd manuell – mit geschulten Händen, einem ganzheitlichen Blick und dem Ziel, die Beweglichkeit und das Wohlbefinden Ihres Pferdes zu fördern. Dabei komme ich direkt zu Ihnen in den Stall, denn Ihr Pferd soll sich in seiner gewohnten Umgebung geborgen fühlen.

Was ist Pferdeosteopathie?

Die Pferdeosteopathie ist eine manuelle Behandlungsform, die den gesamten Bewegungsapparat des Pferdes in den Blick nimmt. Gelenke, Muskeln, Faszien und Bindegewebe bilden ein komplexes Zusammenspiel. Gerät ein Teil dieses Systems aus dem Gleichgewicht – etwa durch eine Blockade, eine Verspannung oder eine Fehlbelastung – kann sich das auf den gesamten Körper auswirken.
Mithilfe gezielter Griff-, Dehn- und Mobilisationstechniken werden Bewegungseinschränkungen behandelt und die Selbstheilungskräfte des Pferdekörpers unterstützt. Ergänzend setze ich Cranio-Sakral-Therapie ein, um auch feinere Spannungsmuster im Körper zu adressieren. Der Ansatz ist dabei immer ganzheitlich: Nicht das einzelne Symptom steht im Vordergrund, sondern die Frage, warum der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Meine Qualifikation

Ich habe die Ausbildung zur Pferdeosteopathin am LTZ – Lehrinstitut Zanger absolviert und die Prüfung im Februar 2026 mit der Gesamtnote „sehr gut“ bestanden. Die Abkürzung „bmg“ steht für „biomechanische Grundlagen“ und kennzeichnet eine fundierte Ausbildung, die Theorie, Facharbeit, mündliche Prüfung und praktische Prüfung umfasst.

Die Pferdeosteopathie ist eine eigenständige Berufsqualifikation. Sie geht über die allgemeine tierheilpraktische Osteopathie hinaus und ist speziell auf die Anforderungen des Pferdekörpers ausgerichtet.

Was mich zusätzlich auszeichnet

Als geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT) und zertifizierte Tierphysiotherapeutin bringe ich über 20 Jahre Erfahrung in der ganzheitlichen Tierbehandlung mit. Dieses breite Fundament ermöglicht es mir, osteopathische Befunde in einen größeren Zusammenhang zu stellen und bei Bedarf ergänzende naturheilkundliche Therapien einzubeziehen.

Ich bin mit Pferden aufgewachsen und habe langjährige Erfahrung in der Pferdeausbildung – unter anderem nach Linda Tellington Jones. Dieses Verständnis für das Wesen und die Bedürfnisse des Pferdes fließt in jede Behandlung ein.

Mein Leistungsspektrum

  • Befunderhebung & Ganganalyse – Systematische Untersuchung im Stand, in der Bewegung und durch manuelle Palpation
  • Osteopathische Behandlung – Gezielte manuelle Techniken für Gelenke, Muskeln, Faszien und Wirbelsäule
  • Cranio-Sakral-Therapie – Sanfte Techniken zur Lösung feiner Spannungsmuster im gesamten Körper
  • Nachsorge & Trainingsempfehlungen – Individuelle Betreuung und Trainingsplanung nach der Behandlung
  • Sattelüberprüfung – Fachkundige Beurteilung der Sattelpassform als Teil der ganzheitlichen Betrachtung

Wann ist eine osteopathische Behandlung sinnvoll?

Typische Anzeichen, die auf eine Funktionsstörung hindeuten können, sind unter anderem Taktunreinheiten, Rückenempfindlichkeit, Steifheit in der Biegung oder plötzliche Verhaltensänderungen unter dem Reiter. Auch nach Stürzen, Verletzungen oder längeren Stehzeiten kann eine osteopathische Untersuchung aufschlussreich sein.

Darüber hinaus kann die Pferdeosteopathie auch vorbeugend eingesetzt werden: Regelmäßige Kontrollen helfen, Bewegungseinschränkungen frühzeitig zu erkennen, bevor sie sich zu größeren Problemen entwickeln.

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Wie läuft eine Behandlung ab?

Nach der Terminvereinbarung erhalten Sie vorab einen Anamnesebogen per E-Mail, in dem alle wichtigen Informationen abgefragt werden. So können wir die Zeit vor Ort optimal nutzen. Beim Termin selbst beginnt jede Erstbehandlung mit einer Besprechung des Bogens und einer Beurteilung des Pferdes im Stand und in der Bewegung. Auf Basis des Befundes erfolgt die gezielte osteopathische Behandlung. Den Abschluss bilden individuelle Trainingsempfehlungen und ein Nachsorgeplan.

Eine Erstbehandlung inklusive Anamnese, Ganganalyse, Behandlung und Nachbesprechung dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten. Ich nehme mir bewusst die Zeit, die Ihr Pferd braucht.

→ Zum detaillierten Ablauf

Ergänzende Therapien für Ihr Pferd

Die Pferdeosteopathie wirkt besonders gut, wenn sie mit anderen Naturheilverfahren kombiniert wird. Als Tierheilpraktikerin und Physiotherapeutin kann ich bei Bedarf ergänzend Akupunktur, Homöopathie, Laser-Therapie oder physiotherapeutische Maßnahmen einsetzen – abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Pferdes.

→ Zum Therapieangebot der Tierheilpraxis

Fahrpraxis – Ich komme zu Ihnen

Alle Behandlungen finden als Stallbesuche statt. So kann ich Ihr Pferd in seiner gewohnten Umgebung untersuchen und behandeln – stressfrei und ohne Transportaufwand für Sie. Mein Einzugsgebiet umfasst das Saarland und angrenzende Regionen.

Mehr über mich und meinen Werdegang

Erfahrungen anderer Tierbesitzer

Pferdeosteopathie ersetzt keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung. Bei akuten Erkrankungen oder Verletzungen wenden Sie sich bitte immer zuerst an Ihren Tierarzt.

Ich berate Sie gerne!

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