Tierheilpraxis & Physiotherapie für Ihr Tier
Naturheilkundliche und manuelle Begleitung – ganzheitlich, individuell und ergänzend zur tierärztlichen Versorgung. Als Fahrpraxis komme ich zu Ihnen.
Worum es in diesem Bereich geht
In diesem Bereich finden Sie alles rund um meine Arbeit als geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT) und zertifizierte Tierphysiotherapeutin: das Behandlungsspektrum, die einzelnen Therapieformen, typische Anwendungsbereiche sowie Hinweise zum Ablauf einer Behandlung.
Ich behandle Hunde, Katzen, Pferde, Exoten und Nutztiere – mit dem Anspruch, jedes Tier in seiner Gesamtheit zu betrachten: körperlich, in seiner Bewegung und in seinem Lebensumfeld.
Mein Ansatz: Mehrere Therapieformen ineinander verzahnt
Meine Arbeit lebt von der Kombination. Aus über zwanzig Jahren Erfahrung hat sich gezeigt, dass die spürbarsten Fortschritte selten aus einer einzelnen Methode entstehen, sondern aus dem Zusammenspiel mehrerer aufeinander abgestimmter Verfahren in einer Sitzung.
Drei Bereiche meiner Ausbildung greifen bei jeder Behandlung ineinander:
1. Manuelle Therapie als Grundlage
Das Rückgrat jeder Sitzung ist die manuelle Arbeit am Bewegungsapparat. Hier verbinde ich Tierphysiotherapie und Osteopathie: Untersuchung von Muskulatur, Faszien und Gelenken; Mobilisation; Lösen von Verspannungen; gezielte Techniken zur Wiederherstellung physiologischer Bewegungsmuster. Dieser Teil ist die zentrale körperliche Behandlung und nimmt in jeder Sitzung den größten Raum ein.
2. Tierheilkundliche Verfahren als ergänzende Ebene
Auf die manuelle Behandlung kann ich – je nach Tier und Befund – weitere Verfahren aufsetzen. Das geschieht in derselben Sitzung, ohne zusätzliche Termine:
- Klassische Homöopathie – individuell ausgewählte Mittel zur Begleitung von Konstitution und Symptomen.
- Akupunktur und Laser-Akupunktur – Stimulation definierter Punkte mit Nadel oder Softlaser, je nachdem, womit das Tier besser zurechtkommt.
- Superficial Dry Needling (SDN) – gezielte Behandlung myofaszialer Triggerpunkte mit feinen Nadeln. Keine Akupunktur im klassischen Sinne, sondern eine eigenständige manualtherapeutische Methode.
Welches dieser Verfahren bei Ihrem Tier sinnvoll zum Einsatz kommt, ergibt sich aus dem Befund. Häufig kombiniere ich mehrere – manchmal genügt die manuelle Behandlung allein.
3. Ein integrierter Termin statt vieler Einzelbesuche
Aus dieser Verzahnung ergibt sich aus meiner Erfahrung ein praktischer Vorteil für Sie und Ihr Tier: Statt für Physiotherapie, Osteopathie und naturheilkundliche Begleitung getrennte Behandler aufzusuchen, bekommen Sie alles in einem Termin – aufeinander abgestimmt von einer Person, die die Zusammenhänge im Blick hat. In vielen Fällen reduziert das die Gesamtzahl der notwendigen Termine, weil mehrere Ebenen parallel angegangen werden.
Wichtig zur Einordnung: Naturheilkundliche und manuelle Verfahren ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei akuten oder unklaren Beschwerden bitte ich Sie ausdrücklich, zuerst Ihren Tierarzt oder Ihre Tierärztin aufzusuchen. Meine Arbeit versteht sich als ergänzende, begleitende Maßnahme – idealerweise im Austausch mit der behandelnden Praxis.
Für welche Tiere ich da bin
Mein Behandlungsspektrum ist breit. Über die Jahre habe ich Tiere unterschiedlichster Größe und Lebensumstände begleitet:
- Hunde – vom jungen Familienhund bis zum Senior, Sport- und Begleithunde.
- Katzen – Wohnungskatzen wie Freigänger, sensibel und mit Geduld behandelt.
- Pferde – Freizeit- und Sportpferde sowie Senioren. Für die spezialisierte Pferdeosteopathie habe ich einen eigenen Bereich auf dieser Website angelegt.
- Exoten und Kleintiere – individuelle Beratung im Rahmen meiner Möglichkeiten.
- Nutztiere – Schafe, Ziegen und andere, soweit es Ihre Haltung erfordert.
Spezialisierte Pferdeosteopathie (bmg): Für Pferdebesitzer biete ich darüber hinaus eine eigenständige Pferdeosteopathie an, basierend auf den biomechanischen Grundlagen (bmg) – mit eigener Ausbildung am LTZ Lehrinstitut Zanger. Mehr dazu im Bereich Pferdeosteopathie.
Therapieformen im Überblick
Welche der folgenden Verfahren ich in einer konkreten Behandlung einsetze, hängt vom Befund, vom Tier und von Ihrem Anliegen ab. Auf den verlinkten Unterseiten erfahren Sie mehr zu jeder einzelnen Methode.
- Klassische Homöopathie
- Akupunktur und Laser-Akupunktur
- Osteopathie und Chiropraktik
- Dorn-Therapie
- Blutegel-Therapie
- Hydro-Therapie (Wickel, Güsse, Kompressen nach Kneipp)
- Sattelüberprüfung beim Pferd
- Antihomotoxische Therapie
- Enzym-Therapie
- Bioresonanztherapie
Weitere Verfahren, die ich in meine Arbeit einbeziehe: Neuraltherapie, Reizstrombehandlung, Magnetfeldtherapie, Phytotherapie, Laboruntersuchungen.
Hinweis zu einzelnen Verfahren: Die antihomotoxische Therapie und die Enzym-Therapie sind Verfahren der alternativen Medizin. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt. Sie kommen ausschließlich als ergänzende Maßnahmen und nach individueller Indikation zum Einsatz.
Typische Anwendungsbereiche
Die folgenden Bereiche sind Schwerpunkte, in denen Tierhalter erfahrungsgemäß ergänzende Unterstützung suchen. Eine individuelle Einschätzung ist immer Voraussetzung – pauschale Aussagen verbieten sich bei jedem Tier.
- Erkrankungen des Bewegungsapparates – etwa Arthrose, muskuläre Verspannungen, Bewegungseinschränkungen, Rehabilitation nach Operationen oder Verletzungen.
- Hautprobleme und Allergien – begleitend zur tierärztlichen Diagnostik und Therapie.
- Stoffwechselerkrankungen – beispielsweise im Bereich Leber und Niere, ergänzend zur tierärztlichen Behandlung.
- Probleme im Verdauungsapparat – chronische Verdauungsprobleme, Futterunverträglichkeiten, ergänzend zur tierärztlichen Abklärung.
- Geriatrische Begleitung – Unterstützung älterer Tiere mit Fokus auf Lebensqualität, Beweglichkeit und allgemeines Wohlbefinden.
- Sterbebegleitung – bei schmerzfreien chronischen Erkrankungen, in enger Absprache mit Ihnen und der tierärztlichen Praxis.
Begleitung bei Tumorerkrankungen
Bei Tieren mit einer onkologischen Diagnose biete ich keine eigenständige Behandlung der Tumorerkrankung an. Was ich biete, ist eine begleitende Unterstützung im Rahmen einer tierärztlich geführten Therapie – mit dem Ziel, Lebensqualität und Wohlbefinden des Tieres zu fördern. Voraussetzung ist immer eine vorausgegangene tierärztliche Abklärung und die enge Abstimmung mit der behandelnden Praxis.
Bei akuten Beschwerden zuerst zum Tierarzt: Bei plötzlich auftretenden Schmerzen, unklaren Symptomen, Atemnot, Verletzungen oder Verdacht auf eine ernsthafte Erkrankung ist Ihr Tierarzt oder Ihre Tierärztin immer die erste Anlaufstelle. Ich kann ergänzend tätig werden – aber nicht anstelle einer tierärztlichen Diagnostik und Versorgung.
Wie eine Behandlung bei mir abläuft
Damit Sie wissen, was Sie erwartet, hier die typischen Schritte:
1. Erstkontakt und Anamnese
Im Vorfeld des ersten Termins erhalten Sie von mir einen Anamnesebogen per E-Mail. Wenn Sie ihn ausgefüllt zurücksenden, kann ich mich bereits vor Ort gut auf Ihr Tier einstellen. Mitgebrachte tierärztliche Befunde, Röntgenbilder oder Vorberichte sind sehr willkommen.
2. Untersuchung und ganzheitliche Befunderhebung
Beim Termin selbst nehme ich mir Zeit für eine ausführliche körperliche Untersuchung – inklusive Ganganalyse, Beurteilung der Muskulatur, der Beweglichkeit und gegebenenfalls weiterer Aspekte. Erst wenn ich ein klares Bild habe, beginne ich mit der Behandlung.
3. Behandlung
Die manuelle Behandlung steht im Zentrum, ergänzt durch die tierheilkundlichen Verfahren, die zum Befund passen. Ich erkläre Ihnen während der Behandlung, was ich tue und warum – damit Sie nachvollziehen können, was bei Ihrem Tier geschieht.
4. Empfehlungen für zu Hause
Im Anschluss bekommen Sie konkrete Hinweise mit auf den Weg: Bewegungsempfehlungen, Hinweise zu Haltung und Umfeld, gegebenenfalls Mittel zur weiteren Begleitung. Telefonische Rückfragen zum Verlauf sind selbstverständlich kostenfrei.
5. Folgetermine nach Bedarf
Wann und ob ein weiterer Termin sinnvoll ist, hängt vom Verlauf ab. Häufig sehe ich Tiere etwa vier Wochen nach der Erstbehandlung wieder. Bei chronischen Themen kann eine Begleitung in größeren Abständen – ein- bis viermal pro Jahr – sinnvoll sein.
Fahrpraxis – ich komme zu Ihnen
Bewusst betreibe ich keine Praxis im klassischen Sinn. Ich komme zu Ihnen nach Hause oder in den Stall – im Saarland und in den angrenzenden Regionen. Diese Entscheidung hat einen guten Grund: Tiere sind in ihrer gewohnten Umgebung entspannter, und ich bekomme einen unmittelbaren Eindruck von ihrem Lebensumfeld – etwas, das in einer fremden Praxis schlicht nicht möglich ist.
Sprechen wir über Ihr Tier
Wenn Sie überlegen, ob meine Arbeit zu Ihrem Tier passt, melden Sie sich gern. Eine kurze Rücksprache hilft uns beiden, einzuschätzen, ob ein Termin sinnvoll ist. Alle Kontaktwege finden Sie auf der Kontaktseite. Mehr über mich persönlich erfahren Sie auf der Seite Über mich.
Hinweis: Die Leistungen einer Tierheilpraktikerin und Tierphysiotherapeutin ersetzen keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung. Bei akuten oder unklaren Beschwerden konsultieren Sie bitte zunächst Ihren Tierarzt oder Ihre Tierärztin. Naturheilkundliche und manuelle Verfahren werden ergänzend eingesetzt. Für die genannten Verfahren – soweit sie nicht der wissenschaftlichen Schulmedizin zuzurechnen sind – gilt: Eine über den ergänzenden Charakter hinausgehende Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht in jedem Fall belegt.
































