Pferdeosteopathie Leistungen

Meine Leistungen in der Pferdeosteopathie

Jedes Pferd ist einzigartig – in seiner Anatomie, seiner Bewegung und in den Anforderungen, die an seinen Körper gestellt werden. Als geprüfte Pferdeosteopathin (bmg) betrachte ich Ihr Pferd als Ganzes: Nicht ein einzelnes Symptom steht im Mittelpunkt, sondern das Zusammenspiel von Gelenken, Muskulatur, Faszien und Organen.

Mein Ziel ist es, Funktionsstörungen im Bewegungsapparat frühzeitig zu erkennen und mit gezielten manuellen Techniken die Selbstheilungskräfte Ihres Pferdes zu unterstützen. Dabei arbeite ich ausschließlich mit meinen Händen – ganz ohne Medikamente.

Ich komme zu Ihnen: Als mobile Fahrpraxis behandle ich Ihr Pferd in seiner vertrauten Umgebung am Stall. So bleibt der Stress für Ihr Tier gering, und ich kann gleichzeitig Haltungsbedingungen und Ausrüstung in die Beurteilung einbeziehen.

Leistungsübersicht

Befunderhebung & Ganganalyse

Am Anfang jeder osteopathischen Behandlung steht ein umfassender Befund. In einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen erfasse ich die Vorgeschichte Ihres Pferdes – von Vorerkrankungen über Haltung und Fütterung bis hin zu Trainingsgestaltung und Ausrüstung.

Anschließend beurteile ich Ihr Pferd im Stand und in der Bewegung. Die systematische Ganganalyse gibt Aufschluss über Taktfehler, Asymmetrien und Bewegungseinschränkungen, die mit bloßem Auge oft schwer zu erkennen sind. Auf Grundlage dieses Befundes erstelle ich einen individuellen Behandlungsplan.

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Osteopathische Behandlung

In der Pferdeosteopathie wird der Körper als funktionelle Einheit betrachtet. Alle Strukturen – Knochen, Gelenke, Muskeln, Faszien und Organe – stehen über bindegewebige Verbindungen miteinander in Zusammenhang. Eine Blockade oder Verspannung an einer Stelle kann sich auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken.

Mit gezielten manuellen Techniken arbeite ich daran, Bewegungseinschränkungen zu lösen und das natürliche Gleichgewicht im Körper Ihres Pferdes wiederherzustellen. Dabei stehen mir verschiedene Ansätze zur Verfügung, die sich in drei Bereiche gliedern:

Parietale Osteopathie – betrifft den Bewegungsapparat: Gelenke, Muskeln, Faszien und Bänder. Hier werden Blockaden und Verspannungen mit direkten und indirekten Techniken behandelt.

Viszerale Osteopathie – bezieht die inneren Organe und ihre bindegewebigen Aufhängungen ein. Funktionsstörungen der Organe können sich auf den Bewegungsapparat auswirken und umgekehrt.

Craniosacrale Osteopathie – arbeitet mit sanften Techniken an Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein. Dieser Bereich kann ergänzend eingesetzt werden, um das Zusammenspiel von Nervensystem und Körper zu unterstützen.

Welche Techniken bei Ihrem Pferd zum Einsatz kommen, entscheide ich individuell auf Grundlage des erhobenen Befundes.

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Nachsorge & Trainingsempfehlungen

Eine osteopathische Behandlung endet nicht mit dem letzten Handgriff. Damit Ihr Pferd langfristig von der Behandlung profitiert, erhalten Sie von mir individuelle Empfehlungen für die Zeit danach.

Dazu gehören Hinweise zur Ruhephase nach der Behandlung, Übungen zur Gymnastizierung und ein auf Ihr Pferd abgestimmter Trainingsaufbau. Denn nach dem Lösen einer Blockade ist es wichtig, dass Ihr Pferd nicht in alte Bewegungsmuster zurückfällt.

Als Tierheilpraktikerin und Tierphysiotherapeutin kann ich bei Bedarf ergänzende Therapieformen in den Nachsorgeplan einbeziehen – beispielsweise Akupunktur oder Homöopathie aus meinem tierheilpraktischen Leistungsspektrum.

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Sattelüberprüfung

Ein schlecht sitzender Sattel kann eine der häufigsten Ursachen für Verspannungen und Bewegungseinschränkungen beim Pferd sein. Im Rahmen meiner osteopathischen Beurteilung überprüfe ich daher auch die Passform Ihres Sattels.

Druckstellen, eingeschränkte Schulterfreiheit oder eine ungleichmäßige Gewichtsverteilung können weitreichende Folgen für den gesamten Bewegungsapparat haben. Oft lassen sich durch gezielte Sattelanpassungen bereits deutliche Verbesserungen erzielen.

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Wann ist eine osteopathische Behandlung sinnvoll?

Typische Anlässe für eine osteopathische Untersuchung sind Rittigkeitsprobleme, Taktunreinheiten, Steifheit, Leistungsabfall, Verhaltensänderungen beim Satteln oder Reiten, sowie die Nachsorge nach Stürzen, Operationen oder längeren Stehzeiten. Auch vorbeugend kann die Pferdeosteopathie sinnvoll eingesetzt werden – je nach Belastung ein- bis viermal jährlich.

Wichtig: Bitte lassen Sie akute Beschwerden und Lahmheiten immer zuerst tierärztlich abklären. Die Pferdeosteopathie versteht sich als ergänzende Maßnahme und ersetzt keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.

Ausführliche Informationen zu typischen Einsatzgebieten

So läuft ein Termin ab

Ich komme direkt zu Ihnen in den Stall. Nach der Terminvereinbarung erhalten Sie vorab einen Anamnesebogen per E-Mail. Beim Termin selbst folgt die Befunderhebung mit Ganganalyse und manueller Untersuchung, die osteopathische Behandlung und eine abschließende Nachbesprechung mit Trainingsempfehlungen. Ein Ersttermin dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten.

Detaillierter Ablauf eines Ersttermins
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Ergänzende Therapien für Ihr Pferd

Als Tierheilpraktikerin (VDT) und Tierphysiotherapeutin kann ich die osteopathische Behandlung bei Bedarf ergänzen – etwa durch Akupunktur, Laser-Akupunktur, klassische Homöopathie oder Blutegel-Therapie. Diese Verfahren sind Teil meines tierheilpraktischen Leistungsspektrums und können individuell in den Behandlungsplan integriert werden.

Pferdeosteopathie ersetzt keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung. Bei akuten Erkrankungen oder Verletzungen wenden Sie sich bitte immer zuerst an Ihren Tierarzt.

Ich berate Sie gerne!

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